Damit wir den Kreis unserer Erziehungsarbeit schließen können, müssen wir die Grundlagen und Ziele unserer Arbeit immer wieder hinterfragen. Wir überprüfen unser pädagogisches Handeln durch:
Das Portfolio beinhaltet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die im Laufe der Zeit verschiedene Aspekte der Entfaltung und Entwicklung aufzeigen. Es orientiert sich nicht an den Defiziten des Kindes, sondern an seinen Kompetenzen. Anders ausgedrückt: Es sucht nicht nach Fehlern, sondern nach „Schätzen“ des Kindes.
Deshalb werden fortlaufend zielgerichtete Arbeiten des Kindes gesammelt, die seine Lernentwicklung und Kompetenzen dokumentieren, das Wissen und Können repräsentieren und ihm ermöglichen, die eigene Entwicklung zu verfolgen und zu reflektieren.
Die Kinder sind für ihre Ordner gemeinsam mit dem pädagogischen Personal selbst verantwortlich. Diese stehen im jeweiligen Gruppenraum auf Kinderhöhe und sind jederzeit für die Kinder zugänglich. Da das Portfolio eine „Schatzsammlung“ des Kindes ist, entscheidet das Kind wer sich den Ordner ansehen darf.
Zu der Lebenswirklichkeit gehört ebenso das soziale Umfeld des Kindes außerhalb des Kindergartens. Unsere Arbeit im Kindergarten muss einen Bezug zu der tatsächlichen Lebenssituation des Kindes haben. Um das Kind ganzheitlich zu sehen und zu fördern, streben wir eine intensive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten an.
In erster Linie bleibt die Verantwortung für die Erziehung und Förderung der Kinder bei den Eltern. Der Kindergarten kann und soll die Familie nicht ersetzen. Wir wollen jedoch gemeinsam mit dem Elternhaus für das Wohl der Kinder sorgen und die Familie in ihrer Erziehungsarbeit ergänzen und unterstützen.
Ein weiterer Punkt unserer Elternarbeit ist die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternbeirat. Er ist der Ansprechpartner für unseren Kindergarten und die Eltern, in seiner beratenden Funktion.